Überblick

Portrait von Romeo Koyote Rosen
Quelle: jazzie.ch

Dreamking

Mein Leben als Dreamking, ist eine klare Absage an die Struktur der Anpassung.

Transform

Transform ist meine persönliche Geschlechtsbezeichnung und bedeutet für mich vielfältige und unbegrenzte Verwandlungsmöglichkeiten.

Ich fühle mich als Transform, weil die Form durch das Trans variabel bleibt.

Bartisto

Persönliche Wortschöpfung für Bartstylistin. Als Bartisto gebe oder werde ich für Workshops angefragt aber auch für Theater und Filmdreh, Partys, private Anlässe, privates Aufschnauzen.

Gelebte Geschlechtervielfalt«Weder noch mit Bart»

Dokumentarfilm Weder noch mit Bart von Babette Bürgi:

Dreamking

Mein Leben als Dreamking, ist eine klare Absage an die Struktur der Anpassung.

Dreamking Romeo Koyote Rosen
Quelle: jazzie.ch

Dream = dressed as me

Ich verhalte mich so, wie es meiner innerlichen Natürlichkeit entspricht. Ich bewege mich in der Öffentlichkeit so, wie ich mich fühle und nicht so, wie ich mich fühlen müsste.

Aus dieser Schaffung meiner wirklichen Identität heraus, formuliert sich eine eigene fast grenzenlose Wertvorstellung. Ich setze diese Freiheit auch in die Sprache um und nenne mich aus diesem Grund Dreamking, (Dream = dressed as me). Mein Schnauz ist ein spezielles Schmuckstück, kostbares Accessoire. Ausdruck kreativer Leidenschaft. Ich liebe es, Stöckelschuhe und Spitze zu tragen.

Weil das sozialisierte Bild einen Schnauz mit Männlichkeit assoziiert, gehe ich in der Öffentlichkeit problemlos als Mann durch, was in einem nach wie vor beeinträchtigten Gesellschaftskonstrukt, auch ein Schutz je nach Situation sein kann.

King = Königreich der Unbegrenztheit

König
Quelle: jazzie.ch

Interviews

Kontakt

romeorosen@dreamking.ch

Fotos

Transform

Transform ist meine persönliche Geschlechtsbezeichnung und bedeutet für mich vielfältige und unbegrenzte Verwandlungsmöglichkeiten.

Ich fühle mich als Transform, weil die Form durch das «Trans» variabel bleibt.

Transform ...

... ist meine persönliche Geschlechtsbezeichnung, da ich mich weder als Mann noch als Frau empfinde. Ich fühle mich als Vielform, immer wieder wandelbar. Diese Wandelbarkeit wird unterstützt durch eine individuelle Geschlechtswahrnehmung, durch Wortschöpfungen, Neubetrachtung der Geschichte, Kritik an einer binären Geschlechterordnung, Wahrnehmung anderer Kulturen wie zum Beispiel die Two-Spirit (Artikel von Peter F. N. Hörz).


Transform is, various and infinite opportunities to metamorphos and is my personal gender.

I feel transform, cause the Trans keeps the form various.

Transform ... is my personal gender , cause I dont feel like male or female. I feel myself as metamorphos. The metamorphos is supported by an idividuell awareness of gender, of neogolizm, of re_visiting the story of beings , critique on binary societies, awareness of other kultures like the two spirit.

Two-Spirit

Born out of the radicalseperatistiC Lesbien.

Do I keep proud with highly respect, deeply,
this intelligent and riot, wise and protecting,
profound loving nourishment, ground and bound.

Just to meet finaly my two spirit.

Weder noch mit Bart

von Babette Bürgi, 2014, Dokumentarfilm, 40 Min. (CH)

Babette Bürgi und Romeo Rosen
Quelle: Babette Bürgi

Fotos

Dressed as Me

von Claudia Bach, 2009, Dokumentarfilm, 11 Min. (CH)

«Ich habe Lust, mich als widersprüchlich, zwitterhaft, im Gewand der Zweideutigkeit zu zeigen.»
Romeo Koyote Rosen

Ein Kurzfilm über die Frage nach möglichen Lebensformen mit uneingeschränkt individueller Geschlechtsidentität - ein Atemzug aus dem Leben des Dreamkings Romeo Koyote Rosen.


by Claudia Bach, 2009, Documentary, 11 Minutes (CH)

«I want to clad myself in ambiguity, perform androgyny and contradiction.»
Romeo Koyote Rosen

A short film about the various ways of living out an entirely individual gender identity – a breath in the life of Dream King Romeo Koyote Rosen.

Dressed as me
Quelle: Claudia Bach

Bartisto

Persönliche Wortschöpfung für Bartstylistin. Als Bartisto gebe oder werde ich für Workshops angefragt aber auch für Theater und Filmdreh, Partys, private Anlässe, privates Aufschnauzen.

Romeo Rosen als Bartisto
Quelle: Sascha Bieri

Workshop-Philosophie: Die Zukunft der Geschlechtervielfalt

Gemeinsam mit meinem Dreamking-Partner Chris Moody Moonlight, bieten wir Dreamking-Workshops für Genderqueerpersonen an. Die aus max. 12 Teilnehmer_Innen bestehende Gruppe setzt sich in der Regel aus einer ausgewogenen Mischung lesbischer, bisexueller, transgender, Hermaphroditen, transsexueller und heterosexueller Frauen und Genderqueerpersonen zusammen. Alle haben meistens einen gemeinsamen Wunsch, aus ihrer so genannten Frauenrolle ausbrechen zu dürfen. Oder endlich einmal durch einen Schnauz legitimiert männliches Verhalten zu kopieren oder sie wollen ganz einfach hören, dass sie sich auch als Frau so genannt männlich verhalten können. Sie finden heraus, dass sie sich nicht zwingend ihre Oberlippenhaare zupfen müssen, nur weil dass, eine Frau eben machen sollte. Diese Workshops sind immer sehr intensiv und von einer tiefgehenden Auseinandersetzung über Rollenverhalten und gesellschaftlichen Zwängen im Bezug auf die Geschlechterdefinition geprägt. Spätestens nach der Verwandlung in einen Dreamking bewegen sich die Frauen automatisch cooler, lässiger, ihre Haltung wird stolzer, protziger, sie nehmen gesamthaft mehr Raum ein.

Tatsächlich macht es Sinn, für eine Verwandlung eine Vorlage, wie zum Beispiel den klischierten Mann zu benutzen. Mir ist es jedoch wichtig, noch einen Schritt weiter zu gehen. Aus der Rolle Frau, in die Rolle Mann hinein um dann durch den sichtbaren Erfolg heraus eine eigene echte Figur zu entwickeln. Das heisst ich kann am Schluss mit oder ohne Schnauz meine tief in mir drinnen schlummernde, aufgeweckte eigene Persönlichkeit, ohne gesellschaftliche Zensur und Diktat entdecken, experimentieren, leben.

Fotos

Queerbande

Kultur der Geschlechtslosigkeit, Geschlechtsgleichheit, Geschlechtervielfalt

queerbande
Quelle: Davy

Queer

Die Queerszene ist eine Welt in der sich Begrifflichkeiten aufheben, weil bei genauer Betrachtung keine Eindeutigkeit mehr aus zu machen ist. Der, Die, Das, löst sich in der Queerszene völlig auf. Ich werde in der Queerszene als er angesprochen. Der Moment der Verwirrung hebt das im Kopf abgespeicherte Denkmuster auf, der männliche Artikel wird dehnbar und ist für mich als klare Definition von Geschlechtszugehörigkeit nicht mehr relevant. Die Queerszene ist ein geschützter Ort an dem Geschlechtervielfalt normal ist.

We all use the word «queer» in different ways. Here we are using the word queer in the hope of generating a sense of radicality, diversity and perversity. We want gender-benders of all descriptions, labeled and unlabeled to come share a friendly space where you don`t have to answer to any definitions of gender and sexuality (unless you want to, of course…)
Queeruption

Kosmische_ r Läufer_innen, Transforme, Hermaphrodite, queere Trans_Identische Wesen, GenderQueerLesben und GenderQueerSchwule, Lesbische Männer und Schwule Frauen, Transfrauen und Transmänner, TransgenderWesen, autonome LinksradikaleQueerFeministen, Queerpunks und queereTunten, FemmeFemmes und FemmeDivas, FemmeFatal, Frauen mit Schwanz, schwangere Männer, Macho_Feministen, Vamps, Dreamkings, Diesseits und JenseitsIntuitive, kesse Väter und SMBondageDykes, Amazonen und Ahninnen, Transporter und andere Seepferdchen, TwoSpirit Krieger_innen, alle Wesen die die Vielfalt und die Unbegrenztheit der Geschlechter LEBEN und ATMEN, unterwandern unaufhaltsam und subversiv, die Diktatur der Heteronorm und der binären Geschlechtszuweisung.

Every being which is living and breathing diversity and infinity of gender, infiltrate the dictatorship of heteronormativity and binary appropriation.

Heinz-Jürgen Voß: «Auch biologisch gibt es viele Geschlechter»:
Forschung und Lehre zu biologischen und medizinischen Geschlechtertheorien und ihrer gesellschaftlichen Einbindung und zu Sexualwissenschaft und sexueller Bildung

Ein Denken von Entwicklung, eine Betonung von Entwicklungsprozessen geht ab von wenigen kleinen vorbestimmenden Einheiten. Vielmehr wird es notwendig, den gesamten Organismus und dessen Wechselwirkungen mit der Umwelt zu betrachten. Das bedeutet, dass aus der Perspektive heutiger biologischer Wissenschaft die Kommunikation zwischen verschiedenen Bestandteilen der Zelle, die Kommunikation zwischen verschiedenen Zellen, deren Einbindung in den Organismus und die Einflussfaktoren aus der Umgebung im Blick sein müssen. «Gene», DNA sagen eben nicht die Entwicklung eines Organismus bzw. hier eines «Genitaltraktes» voraus. Vielmehr stellen sie lediglich einen Faktor im komplexen Zusammenspiel von Faktoren der Zelle dar.
(Aus: Voß, H.-J. (2010): Alles bio? Auch aus biologischer Sicht gibt es mehr als zwei Geschlechter. analyse & kritik, Nr. 547, S. 10.)

Weiterführende Informationen

Fotos

Fundwerte

Zwitter Hermaphrodit Inter*sexuelle

No Human Rights for Hermaphrodites in Switzerland 2013

«the moment you ask a person dychotomy if per_ is male or female you maim a Hermaphrodite»

Kultur der Vielfalt in allen Lebensbereichen

Supertransform
Quelle: Rico Scagliola & Michael Meier: Neue Menschen, 2011, Edition Patrick Frey

Queer People in der Geschichte, eine Aufarbeitung

Bartfrau Julia Pastrana (Forskningsetiske komiteer, Norwegen)

Intersexualität, Zwitter, Hermaphroditen
Quelle: unbekannt